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the Degree Confluence Project
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Turkey

2.3 km (1.4 miles) SE of Sarıalan, Samsun, Turkey
Approx. altitude: 801 m (2627 ft)
([?] maps: Google MapQuest Multimap world confnav)
Antipode: 41°S 144°W

Accuracy: 10 m (32 ft)
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#2: North #3: East #4: South #5: West #6: GPS #7: Visitor Harald Waldvogel

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  41°N 36°E (visit #1)  

#1: Confluence 41N 36E

(visited by Harald Waldvogel)

English version

Deutsch

15-Nov-2004 -- Nachdem ich bei Punkt 41N 37E eine wunderbare Gastfreundschaft erleben durfte und mich erst spät von meinen neuen Freunden trennen konnte, kam ich erst sehr spät zurück nach Kavak. Dort fragte ich nach dem Weg nach Günkoru, dem nächsten Ort in der Karte, aber niemand kannte diesen Ort. Also bin ich einfach nur nach dem GPS gefahren und in dem Gewirr von Straßen durch die Pampa habe ich dann tatsächlich einen Weg gefunden der direkt Richtung Confluencepunkt führte.

Allerdings setzte dann schon die Dämmerung ein und innerhalb kürzester Zeit war es dunkel. Bis auf 1000 Meter bin ich an den Punkt herangekommen und ich habe schon mit dem Gedanken spekuliert, meinen ersten Nachtpunkt zu machen. Allerdings kamen auf einmal ganz böse Hunde. Diese Bestien, die Halsbänder mit Stahlnägeln trugen, sprangen um mein Auto herum, wobei der Kopf schon auf Fensterhöhe war, wenn sie nicht sprangen. Schließlich entfernten sich die Hunde und es kam ein Hirte, den ich nach den Örtlichkeiten fragen wollte, aber der griff gleich ins Fenster und da bin ich dann sofort losgefahren.

Dieses Mal bin ich dann in den 35 Kilometer entfernten Thermalort Havza gefahren und habe mir dort ein Hotel genommen, da das Lehrerhaus wegen des Zuckerfestes geschlossen hatte. Das Schöne an der Türkei ist, dass fast um das ganze Land herum Meeresküste ist und selbst wenn das Meer weiter weg ist, gibt es fast überall heiße Thermalquellen. Havza ist zwar ein alter Thermalort, aber die Bäder waren eine Enttäuschung. Na ja, ich war ja hier zum Confluencen. Also habe ich dort übernachtet und bin am nächsten Morgen gleich los zu meinem Confluencepunkt.

Bei den Hirten und den Hunden wollte ich nicht mehr vorbei. Deswegen bin ich schon früher in die hügelige Landschaft abgebogen. Dort gibt es ein unglaubliches Gewirr von kleinen Wegen und es war sehr schwierig, sich dem Punkt zu nähern. Die Wege sahen mehr aus wie trockene Bachbetten und mit meinem Roadster bin ich mehrere Male hängen geblieben. Der gute Grufti macht mit den Confluencepunkten und den teilweise sehr schlechten Straßenverhältnissen schon einiges mit. Schließlich kam ich immer näher zum Punkt und der letzte Weg war wirklich ein Bachbett, dieses Mal auch mit Wasser. Ich habe dann den Wagen stehen gelassen und bin den Berg hinauf gestiegen.

Oben auf der Anhöhe liegt der Punkt in einem Mischwald, der aber nicht mehr sehr viel Laub trug, was für den Satellitenempfang günstig war. Bei einem Punkt sind wir schon einmal stundenlang durchs Gestrüpp und Unterholz, bis wir endlich einigermaßen Empfang hatten. Ich habe die Bilder gemacht und bin dann gleich zurück, da der Regen einsetzte und ein Sturm aufkam.

Auf einem anderen Weg kam ich dann durch ein kleines Dorf und habe mich dort länger mit einem Einheimischen unterhalten, der einige Zeit in Deutschland verbrachte. Seinen Sohn habe ich dann mit nach Kavak genommen, da er am nächsten Tag wieder in Samsun als Polizist arbeiten musste und nur über das Zuckerfest bei seiner Familie war. Wir unterhielten uns sehr nett. In Kavak kamen wir auf die Hauptstraße, die zwei getrennte Fahrspuren hatte. Laut Verkehrsschild durfte man nur nach rechts auf die Hauptstraße auffahren, als ich aber rechts einbiegen wollte, stoppte mich der Polizist und sagte, dass ich doch ganz links auf der Gegenfahrbahn vor fahren sollte. So ist das in der Türkei. Also bin ich auf der Gegenfahrbahn vor, bis ich an einer Kreuzung die Straße überqueren konnte. Wir haben uns verabschiedet und ich bin wieder zurück nach Istanbul. Laut GPS über 500 Kilometer Luftlinie, man unterschätzt immer wieder die Größe dieses wunderbaren Landes.

English version

15-Nov-2004 -- After I could experience a wonderful hospitality at 41N 37E and parted late with my new friends, I returned but late to Kavak. There I asked for the way to Günkoru, the next village on the map, but nobody knew about this village. So I drove by GPS only, and actually found a way leading directly towards the Confluence in the tangle of roads through the boonies.

But then the twilight started to fall and within a very short time it was dark. I approached the point until 1000 m and already toyed with the idea of making my first "night point". But then suddenly ferocious dogs came along. Those beasts, carrying collars with steel nails, jumped around my car, their heads being already at the height of the windows when not jumping. Finally, the dogs disappeared and a shepherd arrived; I wanted to ask him about the localities, but he grasped through the open window on the spot, and so I started driving on immediately.

This time I drove to the bathing resort Havza 35 km away, and found accommodation in a hotel, because the Teachers' House was closed due to the Sugar Festival. The advantage of Turkey is that nearly around the whole country there are seashores; and even when the sea is farther, there are hot springs nearly everywhere. Havza is a very old bathing resort, but the baths were disappointing. Well then, I was here for confluencing! So I stayed there overnight, and the next morning I was soon ready to drive to my confluence point.

I didn't want to pass the shepherds and their dogs again, so I turned off much earlier into the hilly landscape. There was an incredible tangle of small roads, and it was very difficult to approach the point. The roads looked more like dry streambeds, and I got stuck several times with my roadster. The good old fogey has already seen a lot bad road conditions during confluencing. Eventually, I closed in ever nearer on the point, and the last road was indeed a streambed, this time with water. I left the car and climbed up the mountain.

On top of the hill, the confluence point is located in a mixed forest, fortunately without too much foliage, which was favourable to the satellite reception. We already had stumbled for hours and hours through the scrub and undergrowth at another confluence point until we finally got a good reception. I took the pictures and returned at once, because it started to rain and a storm pulled up.

On another road I passed through a small village and chatted there a while with a villager who had spent some time in Germany. I took his son along with me to Kavak, because he had to start working again as policeman in Samsun the next day; he only had spent the Sugar Festival with his family. We had a nice conversation. In Kavak we had to drive upon a main road with two separated lanes. According to the traffic sign, it was only allowed to enter the main road to the right; but when I wanted to turn right, the policeman stopped me and told me I should drive left on the wrong lane. That's the way in Turkey! So I drove on the wrong lane until I could cross the street at a crossover. Then we parted and I returned to Istanbul. According to the GPS a distance of more than 500 km as the crow flies, one always underestimates the size of this wonderful country. (GK)


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#1: Confluence 41N 36E
#2: North
#3: East
#4: South
#5: West
#6: GPS
#7: Visitor Harald Waldvogel
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